
Norddeutschland 1895: Es ist die Zeit der Völkerschauen und des Kolonialismus. Der 14-Jährige Gustav ist fasziniert, als ein „Menschenzirkus" durch sein Dorf zieht, mit "echten Kannibalen" aus dem Kongo. Gustavs Vater ist seit einigen Jahren genau dort verschollen und Gustav möchte eines Tages in den Kongo reisen, um ihn zu finden. Durch einen Zufall lernt er den jungen Kulu, einen der ausgestellten Menschen, kennen. Kulu ist ein Häuptlingssohn - seine Familie wurde mit dem Versprechen nach Europa gelockt, ein Vermögen im Zirkus zu verdienen. Auf der Überfahrt stirbt Kulus gesamte Familie und Kulu lebt nun unter erniedrigenden Bedingungen in einem zutiefst rassistischem Land. Gemeinsam beschließen die neuen Freunde Gustav und Kulu, von Hamburg in den Kongo zu reisen. Eine abenteurliche Reise, die sie durch Russland, England und halb Europa führt, beginnt! Werden Sie Ihr Ziel erreichen?
"An den Ufern des Orowango" ist ein klassischer Abenteuerroman und eine Freundschaftsgeschichte vor dem Hintergrund der deutschen Kolonialzeit. Das Nachwort des Historikers Demba Sanoh erklärt die geschichtlichen Hintergründe und wie sich der Kolonialismus bis heute auf unsere Gesellschaft und unser Denken auswirkt.
Übersetzung: Sensitivity Reading: Demba Sanoh
Jugendbuch ab 12
Ueberreuter, 16,00 €